Bürgerschaft Kupferdreh e.V. 
     

  
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Die Bürgerschaft ist auch gärtnerisch aktiv

 
       
   

 
   

Mit Gartengerät bewaffnet am Werk waren (von links) 
Landschaftsgärtner Jürgen Gentzmer, Dirk Kalweit, 
Iris Hartmann, Rainer Kamienski, Detlef Hinz, 
Kirsten Kalweit, Wilhelm Kohlmann und Christel Blumenstock.

 
       
    Die Lampen zugewachsen, der Blauregen wuchert an statt zu blühen. Kein schöner Anblick am Marktplatz in Kupferdreh. Die Stadt Essen hat für die notwendigen Pflegearbeiten kein Geld. Ein Fall für den Arbeitskreis Ortsteilgestaltung und Infrastruktur der Bürgerschaft Kupferdreh! Zum Schneiden und Binden der Glyzinien trommelte Arbeitskreisleiterin Iris Hartmann einige Helfer zusammen, die tatkräftig anpackten, um die Anlage wieder zu einem Hingucker zu machen. Unter fachlicher Anleitung des Landschaftsgärtners Jürgen Gentzmer, der ehrenamtlich sein Know How und sein Werkzeug zur Verfügung stellte und natürlich auch kräftig mitarbeitete, waren nach drei Stunden der Transporter voll und die die Glyzinien wieder in Form gebracht.   
       
   

 
   

Rainer Busch, Wolfgang Rüskamp und
Otto Grimm haben den Baum des
Jahres, eine Vogelkirsche, gepflanzt

 
       
    Mit der Eröffnung der „Radroute Süd“ ging in dieser Woche die erste von drei Erlebnisrouten in Essen ans Netz. Die Strecke, auch ein Kulturhauptstadt-Projekt, führt vorbei an sehenswerten Stätten der Industriegeschichte in Kupferdreh. Am Startpunkt der Route, der alten Eisenbahnbrücke am Baldeneysee, wurde der Baum des Jahres, eine Vogelkirsche, gepflanzt. Die Bürgermeister Rudolf Jelinek (SPD) und Rolf Fliß (Die Grünen) waren dabei, als unsere Vorstandsmitglieder, von links Rainer Busch (Arbeitskreisleiter Heimatkunde und Archiv), Wolfgang Rüskamp (1. Vorsitzender) und Otto Grimm (2. Vorsitzender), nicht nur beim Pflanzen des Baumes Hand anlegten, sondern auch gleich im Namen der Bürgerschaft die Baumpatenschaft übernahmen.  
   

 
   

Dass Otto Grimm und Rainer Busch
mit dem Segway vor der Arbeit
fliehen wollten stimmt 
natürlich nicht!

 
       
    Nachdem die Bürgerschaft Kupferdreh die Baumpatenschaft für die Vogelkirsche am Ausgangspunkt der „Radroute Süd“ übernommen hatte, wurde sie auch in der wahrscheinlich kleinsten Fußgängerzone Deutschlands zwischen Kupferdreher Straße und Marktplatz gärtnerisch aktiv. So bepflanzten die Bürgerschaft ler die Baumbeete am Mahnmal für die Naziopfer, „damit das auch vernünftig aussieht.“, sagt der stv. Vorsitzende der Bürgerschaft , Otto Grimm. Diese Baumbeete wurden bislang leider oft als Hundeklo benutzt, was die Pflege, die die Bürgerschaft übernommen hatte, nicht angenehmer machte. „In unserer Umgebung gibt es genug Möglichkeiten für Hunde und ihre Besitzer. Hier müssen die das doch nicht mitten im Ort oder auf Spielplätzen machen“, meint Fred van Führen, Vorstandmitglied der Bürgerschaft , der sich oft genug darüber ärgert, wenn  auch der Spielpark auf der Dilldorfer Höhe durch Hunde verunreinigt wird, wo ja auch nicht wenige kleine Kinder spielen. Es gibt natürlich auch Hundebesitzer, die ihrer Verantwortung als Tierhalter gerecht werden und die Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter sofort beseitigen, aber das sind leider längst nicht alle. Die Bürgerschaft hofft dennoch, mit der Bepflanzung der Baumbeete das Erscheinungsbild der kleinen Fußgängerzone am Mahnmal zu verbessern.  
       
   

 
   

Die fleißigen Gärtner waren (von links): Uli Matenar, 
Otto und Lore Grimm, Monika van Führen,
Andreas und Lukas Deilmann

 
       
       
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