Bürgerschaft Kupferdreh e.V. 
      gegründet 1897

  
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  Mahnmal für die Nazi-Opfer eingeweiht  
  Landtagspräsidentin Regina van Dinther ging besonders auf die Jugend ein  
  04. März 09  
     
  Das Mahnmal in Kupferdreh ist das Ergebnis der Aktivitäten eines Arbeitskreises, bestehend aus Mitgliedern der politischen Parteien, Kirchengemeinden und der Bürgerschaft Kupferdreh, die sich bereits seit 2007 mit der Thematik befassten. Der Arbeitskreis wählte bewusst einen Termin in der Woche der Brüderlichkeit, um das Mahnmal zu enthüllen. Wolfgang Rüskamp, Vorsitzender der Bürgerschaft Kupferdreh, begrüßte zahlreiche Gäste aus der Politik und den jüdischen, moslemischen und christlichen  Gemeinden, sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Kupferdreh. Außerdem nahmen zahlreiche Schüler der Gymnasien Werden und Überruhr, der Realschule Überruhr und der Kupferdreher Josef-Schule an dem Festakt teil. Bürgermeisterin Annette Jäger übermittelte Grüße der Stadt und stellte das Anliegen der Stadt dar, derartige Projekte zu fördern,  bevor Landtagspräsidentin Regina van Dinther in ihrer Ansprache zur Einweihung des Mahnmals dazu aufrief, solch schreckliche Geschehnisse künftig durch rechtzeitiges Eingreifen im Keim zu ersticken und zu verhindern. Besonders an die Jugendlichen richtete sie den Appell, allem entgegenzuwirken, was die Würde der Menschen missachtet. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von dem Chor der jüdischen Kultusgemeinde Essen „Kolot Schirim“. Das Mahnmal wurde von dem Kupferdreher Metallgestalter Michael Stratmann in Form von vier Stelen aus Stahl in der Fußgängerzone am Kupferdreher Markt errichtet. Bei seinem Spaziergang von der Kupferdreher Straße zum Markt nimmt der Betrachter die auf den Stelen angebrachten Namen und Schicksale der Kupferdreher Nazi-Opfer wahr. Durch die Beschriftung wird ein persönlicher Bezug zu den namentlich bekannten Opfern hergestellt. So geraten diese Menschen nicht in Vergessenheit.  
     
 

 
 

Bürgermeisterin Annette Jäger (re.) und Landtagspräsidentin

 
 

Regina van Dinther bei der Einweihung des Mahnmals.

 
     
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