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Bürgerschaft
Kupferdreh e.V. |
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| Dance & Science | ||
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Tänzerisch
begleitete
Führung im Mineralien-Museum |
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| 15. September 2009 | ||
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Eine tänzerisch begleitete Museumsführung? Viele der zahlreichen Gäste von „Dance & Science“, einem Kooperationsprojekt von Folkwang Musikschule, Ruhr Museum und Bürgerschaft Kupferdreh, konnten sich darunter nichts Konkretes vorstellen. Die Gäste waren gespannt auf das, was sie am Freitagabend erwarten sollte. Die Besucher waren so zahlreich, dass Ulrike Stottrop, die Leiterin des Museum, kurzerhand zwei Gruppen bildete. Während die eine sich in der vorsorglich von der Bürgerschaft gut bestückten Museumsbar aufhielt, führte sie die andere Gruppe durch das Museum. Nach dem ersten Durchgang wurde getauscht, wobei manch einer der Gäste dem künstlerisch-wissenschaftlichen Event auch zweimal beiwohnte. |
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Die Tänzerinnen und
Tänzer der |
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| Gleich im ersten Ausstellungsraum warteten die ersten Tänzer und Tänzerinnen hinter den Vitrinen auf die interessierten Besucher. Doch anders als die Fundstücke aus den Zeiten von Mammut, Mensch und Feuerstein, erwachten die Tänzerinnen und Tänzer bei sphärischer Musik zum Leben. Bei den Tieren der Urzeit tanzte eine Gruppe junger Tänzerinnen regelrecht mit den im Hintergrund ausgestellten Ammoniten. Stottrop versäumte es dazwischen nicht, die Besucher mit ihren fachlichen Erläuterungen zu fesseln. Die im Obergeschoss ausgestellten Mineralien kamen einst aus dem Bauch der Erde. So passte der von einem Solotänzer ausgedrückte Vulkanausbruch hervorragend in diesen Raum. Bei diesem dynamischen Tanz konnte man das Beben regelrecht spüren. Im Kohleraum stellten alle Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam ausdrucksstark die aus einem Kohleblock erwachsende Energie dar, bevor sie sich im Schlussbild zur Ruhe legten und damit die Endlichkeit der Energieressourcen zum Ausdruck brachten. Unter anhaltendem Applaus verneigten sich die Tänzerinnen und Tänzer vor einem tollen Publikum. | ||
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Der Tanz der Ammoniten |
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| Fred van Führen, Vorstandsmitglied der Bürgerschaft, ließ es sich nicht nehmen, den Tänzerinnen und Tänzern die Blumensträuße persönlich zu überreichen. Dabei dankte er auch dem Leiter des Folkwang-Tanzensembles, Marius Belisé, seiner Mitarbeiterin Bärbel Küster und Ulrike Stottrop für ihr großartiges Engagement. An Stottrop gewandt stellte er die rhetorische Frage: „Wie sollen wir das im nächsten Jahr noch toppen?“ Dabei bekam das Publikum den Eindruck, dass die beiden sich da schon ihre Gedanken gemacht haben. In der Museumsbar diskutierten die Gäste noch lange über „Dance & Science“ und waren sich einig darüber, dass sie heute, genau so wie die Protagonisten selbst, eine fantastischen Museumsführung und einen unvergesslichen Abend erlebt haben. | ||
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