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Das Mahnmal in Kupferdreh ist das Ergebnis
der Aktivitäten eines Arbeitskreises, bestehend aus Mitgliedern der
politischen Parteien, Kirchengemeinden und der
Bürgerschaft
Kupferdreh, die sich bereits seit 2007 mit der Thematik befassten. Der
Arbeitskreis wählte bewusst einen Termin in der Woche der Brüderlichkeit,
um das Mahnmal zu enthüllen. Wolfgang Rüskamp, Vorsitzender der
Bürgerschaft
Kupferdreh, begrüßte zahlreiche Gäste aus der Politik und den jüdischen,
moslemischen und christlichen Gemeinden, sowie zahlreiche Bürgerinnen
und Bürger aus Kupferdreh. Außerdem nahmen zahlreiche Schüler der
Gymnasien Werden und Überruhr, der Realschule Überruhr und der
Kupferdreher Josef-Schule an dem Festakt teil. Bürgermeisterin
Annette Jäger übermittelte Grüße der Stadt und stellte das
Anliegen der Stadt dar, derartige Projekte zu fördern, bevor
Landtagspräsidentin Regina van Dinther in ihrer Ansprache zur
Einweihung des Mahnmals dazu aufrief, solch schreckliche Geschehnisse
künftig durch rechtzeitiges Eingreifen im Keim zu ersticken und zu
verhindern. Besonders an die Jugendlichen richtete sie den Appell,
allem entgegenzuwirken, was die Würde der Menschen missachtet.
Musikalisch begleitet wurde der Festakt von dem Chor der jüdischen
Kultusgemeinde Essen „Kolot Schirim“. Das Mahnmal wurde von dem
Kupferdreher Metallgestalter Michael Stratmann in Form von vier Stelen
aus Stahl in der Fußgängerzone am Kupferdreher Markt errichtet. Bei
seinem Spaziergang von der Kupferdreher Straße zum Markt nimmt der
Betrachter die auf den Stelen angebrachten Namen und Schicksale der
Kupferdreher Nazi-Opfer wahr. Durch die Beschriftung wird ein persönlicher
Bezug zu den namentlich bekannten Opfern hergestellt. So geraten diese
Menschen nicht in Vergessenheit.
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