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Voll
war der Veranstaltungssaal des Hennes-Heimes in Dilldorf, als Wolfgang
Rüskamp, Vorsitzender der
Bürgerschaft
, zahlreiche Gäste, Vertreter
von Vereinen und aus den Gemeinden und der Politik zum traditionellen
Neujahrsempfang der
Bürgerschaft
Kupferdreh begrüßte. Die Grußworte der Stadt überbrachte in diesem
Jahr zum ersten Mal Bürgermeister Rudi Jelinek. Als Gastredner
referierte mit Christian Stratmann ein „Bürger des Ruhrgebietes“
über das Thema „Volkskultur im Ruhrgebiet“. In seiner humorvollen
Weise beschrieb er das Ruhrgebiet und seine Menschen, die Ruhris.
Ehrlich gab er zu, dass er selbst auch gerne eine Ehrung
entgegengenommen hätte, doch die war heute einem anderen vorbehalten,
wie Prof. Dr. Jürgen Gramke verriet, nachdem er die Spannung auf den
Höhepunkt getrieben hatte. In seiner Laudatio ging Gramke auf die
Notwenigkeit ehrenamtlichen Engagements ein und verglich die Josef-Götte-Medaille,
die die
Bürgerschaft
Kupferdreh traditionell an verdiente Mitbürger vergibt, mit dem Titel
„Bürger des Ruhrgebietes“, den er selbst schon Ende der 80er
Jahre als Vorsitzender des Vereins Pro Ruhrgebiet eingeführt hatte.
In diesem Jahr erhielt die Auszeichnung der
Bürgerschaft
Willi Wölting aus Überruhr für sein Engagement gegen Kinderarbeit.
Gemeisam mit dem Aktionsbündnis "Netzwerk Faire Kulturhauptstadt
setzte Wölting sich dafür ein, dass alle 53 Städte
der Kulturhauptstadt 2010 eine feierliche Erklärung – eine Magna
Charta – gegen ausbeuterische Kinderarbeit unterschreiben und ihre
Vergabepraxis entsprechend ändern. Am 25.11.2009 fasste auch der Rat
der Stadt Essen den Beschluss, ebenfalls der Magna Charte beizutreten.
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Willi Wölting (Bildmitte)
erhielt die Josef-Götte-Medaille aus
der Hand von Prof. Dr. Jürgen Gramke (2.v.l.). Auch auf dem
Bild: Wolfgang Rüskamp, Vorsitzender der Bürgerschaft
(links), Bürgermeister Rudolf Jelinek (3.v.l.), Christian
Stratmann (re.). Vorn unsere charmanten Helferinnen
Sarah Dobao (li.) und Jenny van Führen.
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Aufgelockert wurde der Festakt durch
Folkloretanzeinlagen der Charaktertanzgruppe der Folkwang Musikschule
unter der Leitung von Beate Bastian und durch die Musik von Vadim
Laktionov (Klavier), die die
Bürgerschaft
auch im Sinne des Kulturhauptstadtgedankens eingeladen hatte. In einem Jahresrückblick
präsentierte Fred van Führen (Vorstandsmitglied der
Bürgerschaft
) die zahlreichen Angebote und Aktivitäten der
Bürgerschaft
im letzten Jahr, darunter auch die kulturellen Höhepunkte
„Kunstexpress Kupferdreh“, in dem moderne Kunst in der
historischen Hespertalbahn gezeigt wurde, „Dance & Science“, die tänzerisch begleiteten Führung im Mineralien-Museum oder die
Einweihung des Mahnmals für die Kupferdreher Nazi-Opfer. Man sieht:
Mit der
Bürgerschaft
bewegt sich was in Kupferdreh!
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